Interessantes

Die "50-Euro-PrEP" in ersten deutschen Städten erhältlich

5. Oktober 2017

Seit Anfang Oktober gibt es in einigen deutschen Apotheken die Prä-Expositions-Prophylaxe, kurz PrEP, für ca. 50,-€. Mittlerweile sind es schon 22 Apotheken in 14 Städten.

Um das günstige PrEP-Produkt zu bekommen, braucht man – nach einem ärztlichen Gespräch und nach ärztlichen Untersuchungen – eine individuelle Verschreibung. Das Rezept kann man dann als Kopie an Erik Tenberken schicken. Die Pillen werden anschließend von der Kölsche Blister GmbH mit einer speziellen Maschine in einer Sichtverpackung „verblistert“ und von Tenberken an eine kooperierende Apotheke geschickt. Dort kann man sie nach einem Beratungsgespräch gegen Einlösung des Original-Rezepts abholen.

Hier die vollständige Meldung auf der Seite der Deutschen AIDS-Hilfe.

Menschen mit HIV dürfen zur Bundeswehr

23. März 2017

Das Bundesverteidigungsministerium teilte dem LSVD (Lesben- und Schwulenverband in Deutschland) mit, dass HIV-positive Menschen nicht weiter vom Dienst bei der Bundeswehr ausgeschlossen werden. Jahrelang zuvor wurde Menschen mit HIV grundsätzlich für wehrdienstunfähig zu erklären. Voraussetzung für eine Beschäftigung als Berufssoldat_in sind von nun an eine wirksame HIV-Therapie und ein guter Gesundheitszustand.

Hier die vollständige Meldung auf der Seite der Deutschen AIDS-Hilfe.

Menschen mit HIV bemängeln fehlende Akzeptanz in der Psychotherapie

15. März 2017

magazin.hiv berichtet: "HIV-Positive erleben im Gesundheitswesen leider immer noch Diskriminierung. Eine Umfrage zeigt nun: Auch in der psychotherapeutischen Behandlung machen sie häufig Erfahrung mit Abwertung."

HIV-positive Menschen erleben überdurchschnittlich oft psychische Krisen und Probleme. Die Gründe und beeinflussenden Faktoren sind vielfältig - umso wichtiger ist es, geeignete Therapeut_innen zu finden.

Ergebnisse der Onlineumfrage der Deutschen AIDS-Hilfe und der Themenwerkstatt "HIV und Psyche" zeigen zum Beispiel, dass eine deutliche Mehrheit der Menschen mit HIV über enorme Defizite in der therapie berichtet. Fast ein Drittel der Befragten gaben an, sich häufig oder manchmal in bestimmten Gesprächssituationen abgewertet gefühlt zu haben; die Hälfte der Befragten gab an, sie fühlten sich in Bezug auf ihre Lebenswelt nur teilweise, wenig oder gar nicht verstanden.

Den vollständigen Artikel gibt es hier bei magazin.hiv.

Zum Weiterlesen: