Sexuell übertragbare Infektionen (STI)

Fast alle Menschen haben irgendwann einmal mit sexuell übertragbaren Infektionen zu tun. Weit verbreitet sind zum Beispiel Herpes, Pilzerkrankungen und Feigwarzen. Aber auch Chlamydien, Tripper und Syphilis kommen heute wieder häufiger vor. Die möglichen Folgen reichen vom symptomlosen Abklingen über lästiges Jucken bis zur lebensbedrohlichen Erkrankung.

Gegen manche Infektionen kann man sich gut schützen, zum Beispiel durch Kondome oder eine Impfung. Alle genannten Krankheiten sind gut behandelbar. Wer Sex mit wechselnden Partner_innen hat, sollte sich darum mindestens einmal im Jahr auf unentdeckte Infektionen untersuchen lassen.

Wir bieten Tests zu HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektion monatlich an. Mehr Informationen zum Checkpoint gibt es hier.

Das gilt besonders für Menschen mit HIV: Einige Krankheiten können bei ihnen einen schwereren Verlauf nehmen. Sexuell übertragbare Infektionen können außerdem das Risiko erhöhen, sich mit HIV zu infizieren, weil Entzündungen dem Virus den Weg in den Körper erleichtern. Wenn HIV-positive Menschen eine weitere sexuell übertragbare Infektion haben, steigt für ihre Partner_innen das Risiko, sich mit HIV zu infizieren.