Herzlich Willkommen bei KOSI.MA!

KOSI.MA, das Kompetenzzentrum zu sexuell übertragbaren Infektionen in Mannheim ist ein Angebot für alle Bürger*innen, die Fragen haben oder Unterstützung suchen rund um die Themen HIV/Aids sowie andere sexuell übertragbare Infektionen (STI).

Ganz egal welcher sexuellen Orientierung oder Identität Sie sich zugehörig fühlen, Sie sind bei uns willkommen!

Aktuelle Meldungen

aktuelle Termine

Am 08.03.2021 war feministischer Kampftag!
KOSI.MA steht jeden Tag gegen geschlechtsbezogene Diskriminierung und für die Gleichberechtigung aller Geschlechter ein. Am 08.03. waren wir bei der online-Kampagne #wirredendrüber der baden-württembergischen Aidshilfen dabei, bei der Plakatdemo des Offenen Netzwerks Mannheimer Frauen und der großen Mannheimer Kundgebung verschiedener Organisationen vom Schloss bis zum Paradeplatz.
Es sind noch Dental Dams (Lecktücher), Femidome (Kondome zur inneren Anwendung), Kondome, Leckt-Mich-Doch-Ihr-Pussys-Broschüren (Infos über STI-Prävention für Frauen, die mich Frauen Sex haben) und viele weitere Infomaterialien da. Meldet euch gerne, wenn ihr was davon möchtet, egal ob zum Verteilen oder für den privaten Gebrauch.

Pressemitteilung der BZgA zum Welt-HPV-Tag am 04.03.2021: Impfung kann junge Menschen vor späteren Krebserkrankungen schützen

Studie zu Beschwerden und Verletzungen nach Analverkehr:
Fragebogen des Universitätsuniklinikums Heidelbergs

Buch-Tipp: Soziale Arbeit mit nicht-heterosexuellen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, von Marc Fischer und Steffen Baer

Jetzt online: Videoaufnahme zur Veranstaltung "Mehr sexuelle Gesundheit - (k)ein Thema für Mannheim?" am 07.12.2020


 

Am 1. Dezember war Welt-Aids-Tag!
Das bedeutet, wir...
...gedenken den an Aids Verstorbenen. HIV bedroht nach wie vor weltweit die Gesundheit und das Leben vieler Menschen.
...feiern, dass die medizinischen Fortschritte HIV-positiven Menschen in Ländern mit relativ guter Gesundheitsversorgung ein normales Leben ermöglichen. Denn HIV ist heute gut behandelbar (und unter Therapie nicht übertragbar).
...solidarisieren uns mit HIV-positiven Menschen im Engagement gegen Vorurteile, Stigma und Diskriminierung. Aufklärung bleibt wichtig!
...danken unseren Unterstützer*innen und Kooperationspartner*innen. Besonderer Dank geht an die Organisator*innen des Gottesdienstes heute Abend, die Organisator*innen der SAP-Paneldiskussion, Lea Seethaler vom Mannheimer Morgen für das Interview & den Artikel und IKEA Mannheim für die großzügige Spende!

Weitere Informationen und Kampagnen sind hier zu finden:
BZgA-Internetseite zum Welt-Aids-Tag
Deutsche Aidshilfe
Deutsche AIDS-Stiftung
Robert-Koch-Institut

Wir haben HIV-Selbsttests zu vergeben!
Die Tests von Exacto kosten bei uns 20 €. Mit ihnen könnt ihr euch einfach zuhause auf HIV testen. Gerne beraten wir euch vor, während und nach dem Test. Mehr Informationen zum Selbsttest bekommt ihr hier.

 

 

Wir haben Kondome zu verschenken!
Da KOSI.MA durch Corona dieses Jahr weniger Präventionsarbeit leisten konnte, sind große Mengen Kondome übrig geblieben. Diese werden verschenkt! Wer welche (gern viele) haben und abholen möchte, kann sich einfach bei uns melden.

Ehrenamtliche für die Blutabnahme beim Checkpoint gesucht!
KOSI.MA lädt an zwei Abenden im Monat zum Checkpoint ein. Hier können sich Menschen anonym zu HIV und anderen STIs beraten und testen lassen. Für die Blutabnahme werden Ehrenamtliche gesucht, die zur Abnahme von Blut qualifiziert sind und unser Team unterstützen möchten. Interessierte können sich an daniel.pientka [at] kosima-mannheim.de wenden.

Keine Deutschkenntnisse? Informationen zu Sexualität, sexueller Gesundheit, HIV und anderen STI auf 13 verschiedenen Sprachen:
Das Projekt Zanzu der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und Sensoa, dem Flämischen Expertenzentrum für Sexuelle Gesundheit, bietet Informationen zu Liebe, Sexualität und Gesundheit auf 13 verschiedenen Sprachen inklusive Audio- & Bildunterstützung.

Aktualisierte Broschüre zu Corona und HIV: hier

Neues Programmheft!
Unter Programmheft sind ab jetzt das neue Programmheft (2020/21) für KOSI.MA und PLUS zu finden. Gedruckte Exemplare können auch gerne bei uns angefragt werden!

Für Sichtbarkeit, Akzeptanz und Schutz! – Masken für die Community 2020

Vielen lieben Dank an alle, die Pride-Masken für die Community genäht, verteilt und getragen haben! Eure Fotos könnt ihr hier anschauen.

PLUS schreibt:
Zu Corona-Zeiten haben wir unseren Newsletter um das Format "PLUS schreibt" ergänzt. Die Texte um das Leben von LSBTTIQ sollen zum Nachdenken und Austauschen anregen, PLUS und KOSI.MA freuen sich über Eure Ideen und Kommentare dazu und veröffentlichen sie gerne in kommenden Newslettern. Die Texte findet ihr unter Newsletter & PLUS schreibt.

Heimtest-Projekt S.A.M ausgeweitet:
Das Projekt S.A.M ermöglicht, sich zuhause selbst auf HIV und andere STI zu testen, einmalig oder im regelmäßigen Rhythmus. Stellen, die eine*n zu der Erstanwendung beraten können, sind jetzt in 12 Städten zu finden. Mehr Infos gibt es hier oder hier.

Von anderen Selbsttests (außer HIV-Selbsttest) auf Geschlechtskrankheiten, für die im Internet geworben wird, raten wir ab. Sie sind zwar legal, aber oft sehr ungenau. Das heißt: Viele Infektionen werden übersehen, können dann nicht behandelt werden und werden weitergegeben.

Chemsex (Kombination von Sex und Drogenkonsum, Sex unter Drogeneinfluss oder der Konsum von Drogen beim Sex):
KOSI.MA vertritt den Ansatz der akzeptierenden Drogenarbeit.
Die akzeptierende Drogenarbeit betrachtet Drogenkonsum differenziert als bewusste Konsumentscheidung zum Zwecke des Genusses oder der Selbstmedikation, als Lebensstiläußerung, oder auch als Krankheit, für die es angemessene, d. h. bedürfnisorientierte Hilfen und Therapien geben muss. Die Selbstbestimmung der Einzelnen steht dabei im Vordergrund.

Das bedeutet, wir stellen den Menschen mit seinen individuellen Bedürfnissen in den Mittelpunkt. Es geht zentral um die Verbesserung der Lebenssituation bei gleichzeitiger Akzeptanz des Drogenkonsums.

Die Berater*innen bei KOSI.MA sind keine medizinischen Fachkräfte bezüglich verschiedener Drogen und deren Aus- und Nebenwirkungen, können aber psychosoziale und sozialrechtliche Unterstützung zum Thema selbstbestimmte Sexualität und Drogengebrauch bieten.

Auch Menschen, die (unter Drogen oder nüchtern) sexualisierte Gewalt erlebt haben (z.B. Nötigung, Missbrauch oder Vergewaltigung), können sich an uns wenden. Die Beratung ist anonym, kostenlos und ohne rechtliche Konsequenzen. Wir handeln nur im Sinne und auf Wusch unserer Klient*innen!!! Wir hören dir zu, helfen die Situation einzuschätzen und finden gemeinsam eine Lösung, die dir hilft!

In der Gewaltambulanz Heidelberg können rund um die Uhr Spuren von Gewalttaten gesichert werden (anonym, auch ohne polizeiliche Anzeige).

Mehr Infos zu Chemsex finden sich zum Beispiel bei der Deutschen Aidshilfe oder bei der Kampagne ICH WEISS WAS ICH TU.

Hinweis zu Gmail- und Googlemail-Adressen:
Bei Gmail- und Googlemail-Adressen landen unsere Emails meist im Spamordner. Das liegt an den Algorithmen der Email-Anbietenden, weshalb wir im Moment nichts daran ändern können. Falls Sie / Du uns also mit einer Gmail- und Googlemail-Adresse kontaktierst, finden Sie / findest Du unsere Antwort vermutlich in deinen Spam-Mails.