Herzlich Willkommen bei KOSI.MA!

KOSI.MA, das Kompetenzzentrum zu sexuell übertragbaren Infektionen in Mannheim ist ein Angebot für alle Bürger_innen, die Fragen haben oder Unterstützung suchen rund um die Themen HIV/Aids sowie andere sexuell übertragbare Infektionen (STI).

Ganz egal welcher sexuellen Orientierung oder Identität Sie sich zugehörig fühlen, Sie sind bei uns willkommen!

Aktuelle Meldungen

Wir haben Kondome zu verschenken!
Da KOSI.MA durch Corona dieses Jahr weniger Präventionsarbeit leisten konnte, sind große Mengen Kondome übrig geblieben. Diese werden verschenkt! Wer welche (gern viele) haben und abholen möchte, kann sich einfach telefonisch: 0621 - 33 93 94 78 oder per Mail: info [at] kosima-mannheim.de an uns wenden.

Ehrenamtliche für die Blutabnahme beim Checkpoint gesucht!
KOSI.MA lädt an zwei Abenden im Monat zum Checkpoint ein. Hier können sich Menschen anonym zu HIV und anderen STIs beraten und testen lassen. Für die Blutabnahme werden Ehrenamtliche gesucht, die zur Abnahme von Blut qualifiziert sind und unser Team unterstützen möchten. Interessierte können sich an daniel.pientka [at] kosima-mannheim.de wenden.

Aktuelle Veranstaltungen 2020
22.10., InfoAbend HPV und HPV-Impfung
28.10., Checkpoint
(Anmeldung: 15.10., 9-11 Uhr, telefonisch)
01.11., Fortbildung Trans* und gender-nonkonforme Menschen in der HIV/STI - Beratung
01.12. Welt-Aids-Tag:
Programm folgt
04.12., online Workshop "Liebe, Sex und Migration"
12.11., Checkpoint (Anmeldung: 29.10., 9-11 Uhr telefonisch)

Mehr Informationen & Neuerungen zum Checkpoint: hier.
Mehr Informationen zu den anderen Veranstaltungen: hier.

HIV-Umfrage
Wie leben HIV-positive Menschen heute? Erleben Sie Diskriminierung? Wenn ja, wo?…Diesen Fragen wird im Community-Forschungsprojekt „positive stimmen 2.0“ nachgegangen. Aus diesem Wissen sollen klare Handlungsempfehlungen entstehen, wie HIV-bezogene Diskriminierung abgebaut werden kann.

Wer HIV-positiv ist, mindestens 16 Jahre alt ist und in Deutschland lebt, kann noch bis zum 31.10 den online-Fragebogen ausfüllen (auch auf Englisch verfügbar). Mehr Infos zur Online-Umfrage gibt es hier. Der Direktlink zur Umfrage lautet: https://www.soscisurvey.de/pos_stim2/.

Parallel laufen noch bis zum Ende des Jahres die Interviews mit Peers. Insgesamt 33 Menschen mit HIV wurden als Interviewer_innen ausgebildet. Seit Mai treffen sie sich jeweils mit anderen Menschen mit HIV und befragen sie zu ihren Erfahrungen mit Diskriminierung und Stigmatisierung. Wer Interesse an einem solchen Austausch auf Augenhöhe hat, kann sich hier mehr informieren und eine Interview-Anfrage an positive-stimmen [at] dah.aidshilfe.de schicken.

Mitmach-Aktion der Deutschen Aidshilfe zu #wissenverdoppeln
Die Deutsche Aidshilfe möchte mit einer Videobotschaft am Welt-Aids-Tag (1.12.2020) feiern, dass HIV unter Therapie (unter der Nachweisgrenze) nicht übertragbar ist (n=n). Alle Menschen sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen, genauere Infos gibt es hier: https://www.aidshilfe.de/mach-mit-wissenverdoppeln-2020

Keine Deutschkenntnisse? Informationen zu Sexualität, sexueller Gesundheit, HIV und anderen STI auf 13 verschiedenen Sprachen:
Das Projekt Zanzu der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und Sensoa, dem Flämischen Expertenzentrum für Sexuelle Gesundheit, bietet Informationen zu Liebe, Sexualität und Gesundheit auf 13 verschiedenen Sprachen inklusive Audio- & Bildunterstützung.

21.07. Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen

Es wird der Menschen gedacht, die an den direkten Folgen ihres Drogenkonsums verstorben sind. 2019 waren es 1.398 Menschen in Deutschland, 9 wurden in Mannheim verzeichnet (die Dunkelziffer ist schätzungsweise um einiges höher).

Das bundesweite Motto dieses Jahr lautet: „Wohnraum, soziale und medizinische Hilfen müssen ein Menschenrecht sein – ob mit oder ohne Corona/COVID 19“

Mehr Infos hier: https://www.gedenktag21juli.de/

Neue Kassenzulassung für PrEP in der Region:
Wir gratulieren ganz herzlich Dr. Stephan Kreutz! Nach langem Ringen mit der Krankenkasse hat nun unser Hauptansprechpartner der Ärzt*innen die Kassenzulassung zur PrEP-Verschreibung. Damit wird die Liste der PrEP-Ärzt*innen mit Kassenzulassung in unserer Region erweitert:

Dr. Roger Vogelmann, Mannheim
Dr. Harald Schleyer, Mannheim
Dr Stephan Kreutz, Maxdorf
Dr. Katrin Schober, Heidelberg
Dr. Sascha Wohnsland, Oftersheim

Aktualisierte Broschüre zu Corona und HIV: hier

Pressemitteilungen der DAH: Immer mehr Menschen wissen: HIV unter Therapie nicht übertragbar

Neues Programmheft!
Unter Programmheft sind ab jetzt das neue Programmheft (2020/21) für KOSI.MA und PLUS zu finden. Gedruckte Exemplare können auch gerne bei uns angefragt werden!

Für Sichtbarkeit, Akzeptanz und Schutz! – Masken für die Community 2020

Vielen lieben Dank an alle, die Pride-Masken für die Community genäht, verteilt und getragen haben! Eure Fotos könnt ihr hier anschauen. Wir suchen weiterhin Menschen, die für das Projekt Masken nähen und verteilen möchten. Wer helfen möchte, kann sich hier melden: praktikum [at] kosima-mannheim.de. Den Aktionsaufruf findet ihr hier.

Gegen Spende gibt es hier noch Masken:
Frauenbuchladen Xanthippe, T 3,4 , 68161 Mannheim
Perle Kaffeebar, Meerfeldstraße 59, 68163 Mannheim
Wohnhunger – Feines für Zuhause, Seckenheimer Str. 23, 68165 Mannheim
Fremdformat Studio, Bergheimer Str. 29, 69115 Heidelberg
i-AM Designmanufaktur, Hauptstraße 152, 69117 Heidelberg
…und natürlich weiterhin bei uns im Büro!

ab jetzt: Jugendtelefon von profamilia Heidelberg: Flyer

PLUS schreibt:
Zu Corona-Zeiten haben wir unseren Newsletter um das Format "PLUS schreibt" ergänzt. Die Texte um das Leben von LSBTTIQ sollen zum Nachdenken und Austauschen anregen, PLUS und KOSI.MA freuen sich über Eure Ideen und Kommentare dazu und veröffentlichen sie gerne in kommenden Newslettern. Die Texte findet ihr unter Newsletter & PLUS schreibt.

Heimtest-Projekt S.A.M ausgeweitet:
Das Projekt S.A.M ermöglicht, sich zuhause selbst auf HIV und andere STI zu testen, einmalig oder im regelmäßigen Rhythmus. Stellen, die eine_n zu der Erstanwendung beraten können, sind jetzt in 12 Städten zu finden. Mehr Infos gibt es hier oder hier.

Von anderen Selbsttests (außer HIV-Selbsttest) auf Geschlechtskrankheiten, für die im Internet geworben wird, raten wir ab. Sie sind zwar legal, aber oft sehr ungenau. Das heißt: Viele Infektionen werden übersehen, können dann nicht behandelt werden und werden weitergegeben.

Chemsex (Kombination von Sex und Drogenkonsum, Sex unter Drogeneinfluss oder der Konsum von Drogen beim Sex):
KOSI.MA vertritt den Ansatz der akzeptierenden Drogenarbeit.
Die akzeptierende Drogenarbeit betrachtet Drogenkonsum differenziert als bewusste Konsumentscheidung zum Zwecke des Genusses oder der Selbstmedikation, als Lebensstiläußerung, oder auch als Krankheit, für die es angemessene, d. h. bedürfnisorientierte Hilfen und Therapien geben muss. Die Selbstbestimmung der Einzelnen steht dabei im Vordergrund.

Das bedeutet, wir stellen den Menschen mit seinen individuellen Bedürfnissen in den Mittelpunkt. Es geht zentral um die Verbesserung der Lebenssituation bei gleichzeitiger Akzeptanz des Drogenkonsums.

Die Berater_innen bei KOSI.MA sind keine medizinischen Fachkräfte bezüglich verschiedener Drogen und deren Aus- und Nebenwirkungen, können aber psychosoziale und sozialrechtliche Unterstützung zum Thema selbstbestimmte Sexualität und Drogengebrauch bieten.

Auch Menschen, die (unter Drogen oder nüchtern) sexualisierte Gewalt erlebt haben (z.B. Nötigung, Missbrauch oder Vergewaltigung), können sich an uns wenden. Die Beratung ist anonym, kostenlos und ohne rechtliche Konsequenzen. Wir handeln nur im Sinne und auf Wusch unserer Klient_innen!!! Wir hören dir zu, helfen die Situation einzuschätzen und finden gemeinsam eine Lösung, die dir hilft!

In der Gewaltambulanz Heidelberg können rund um die Uhr Spuren von Gewalttaten gesichert werden (anonym, auch ohne polizeiliche Anzeige).

Mehr Infos zu Chemsex finden sich zum Beispiel bei der Deutschen Aidshilfe oder bei der Kampagne ICH WEISS WAS ICH TU.

Hinweis zu Gmail- und Googlemail-Adressen:
Bei Gmail- und Googlemail-Adressen landen unsere Emails meist im Spamordner. Das liegt an den Algorithmen der Email-Anbietenden, weshalb wir im Moment nichts daran ändern können. Falls Sie / Du uns also mit einer Gmail- und Googlemail-Adresse kontaktierst, finden Sie / findest Du unsere Antwort vermutlich in deinen Spam-Mails.